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(Lyme-Borreliose)
Jnfo-Seite zu der am häufigsten von Zecken übertragenen Krankheit
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Wer von einer Zecke gestochen worden ist, sollte die Einstichstelle in den folgenden Tagen sehr genau beobachten. Bildet sich um die Einstichstelle ein roter Fleck, sofort einen Arzt aufsuchen! Jetzt stehen die Chancen noch gut, wenn die Krankheit ausreichend behandelt wird. Leider bildet sich diese Wanderröte (Erythema migrans) nicht bei jeder Borrelien-Infektion, denn dann wäre die Diagose nicht so schwierig. Eine Laboruntersuchung ist so früh absolut zwecklos, weil der Körper noch keine Antikörper gebildet hat und sich eine Infektion nicht nachweisen lässt. 

Die Krankheit verläuft wie auch die Syphilis in 3 Stadien:

1. Stadium: Das Erythema migrans ist Zeichen einer zunächst noch lokalen Infektion und wird be ca. 40 % bis 50 % nach mehreren Tagen bis 10 Wochen nach einer Infektion auftreten. Aber auch nach einer Therapie ist es möglich, dass der Erreger eines Tages wieder aktiv wird.

2. Stadium: Der Erreger breitet sich in den Blut- und Lymphgefäßen aus und das Immunsytem beginnt, den Erreger zu bekämpfen. Unsere Killerzellen dezimieren Den Erreger und wir bekommen Fieber, evtl. auch mit Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und  wir fühlen uns abgeschlagen. Wenn solche Symptome im Sommer auftreten und ein Zeckenstich vorausgegangen ist, sollte man schnellstens den Arzt aufsuchen. Jetzt erst können Antikörper nachgewiesen werden und eine richtige Behandlung vorausgesetzt, ist die Krankheit vielleicht noch zu bekämpfen. Doch auch in diesem Stadium kann es sein, dass Die Borrelien nach langer Zeit wieder aktiv werden.

3. Stadium: Einige Bakterien haben in Bereichen, die vom Immunsytem schwer oder nicht zugänglich sind, überlebt. Auch nach einer Behandlung mit Antibiotika können die Erreger im Bindegewebe der Gelenke oder in Nervenzellen, Sehnen und Narbengewebe überleben! So kommt es in unregelmäßigen Abständen zu Symptpmen wie Gelenkentzündungen, Herzbeschwerden, Schwindel, Teillähmungen, Muskelzucken, Überlkeit, Veränderungen des Stuhlgangs, häufiges nächtliches Wasserlassen, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwächen, Depressionen, lähmende Müdigkeit usw. Die Symptomvielfalt ist unendlich bei dieser Krankheit.

Auch wenn zwischendurch “nur” einige mehr oder weniger unauffällige Beschwerden erscheinen, die leicht als normale Alterserscheinungen abgetan werden, sind diese Beschwerden der Spätborreliose zuzuordnen. In diesem chronischem Stadium ist sie äußerst schwer zu behandeln, aber bei entsprechender Ernährung und einigen effizienten Mikronährstoffen sowie gesunder Lebensweise zumindest Beschwerde- und Symptomfrei zu halten.

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