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Wie ich schon auf der Seite “Symptome” beschrieben habe, ist das Erscheinungsbild einer Borreliose äußerst vielfältig. Aus diesem Grund ist auch eine Diagnose sehr schwer zu stellen, außer es tritt das typische Erythema migrans auf. Dazu kommt noch, dass es bisher keine einzige wirklich zuverlässige Laboruntersuchung gibt, die eine sichere Diagnose möglich macht. Es gibt zwar einige Untersuchungsmethoden, aber nicht alle werden von den Krankenkassen übernommen.

Borrelien können überall zu finden sein: Im Nervewasser, im Rückenmark im Gelenkflüssigkeiten oder im Gehirnwasser.....

Um aber gezielt alle Möglichkeiten auszuschöpfen, muss der Arzt schon einen dringenden Verdacht haben. Das setzt natürlich auch voraus, dass er umfassend über die LB informiert ist. Hier liegt wohl auch das größte Problem: Es wird nicht ausreichend und offen informiert! Weder die Ärzte noch die Bevölkerung werden über die Art, Gefährlichkeit und Langwierigkeit dieser tückischen Krankheit informiert. Jeder Arzt, der diese Krankheit angemessen behandel will, bekommt Schwierigkeiten mit der Krankenkasse, weil er gegen “Regelverordnungen” verstößt. WEnn er dann  noch mehrere Borrreliose-Patienten zu behandeln hat, ist sein Buget schnell überschritten und er wird in Regress genommen. Deshalb ist es auch für LB-Kranke so schwierig,einen Arzt zu finden, der bereit ist, ihn dieser Krankheit angemesen zu behandeln. Auch private Krankenkassen übernehmen viele der Kosten nicht.

Ich wage sogar zu behaupten, das mancher Arzt gar kein Interresse hat, die Diagnose Neuro, Kardio oder andere Borreliosen zu stellen........ Er müsste dann, wäre er den informiert, auch seinem Patienten klar machen, dass er ausser den Antibioden für eine gewisse zeit, aber nicht dauernd, die meißten Medikamente selbst bezahlen muss und ausserdem noch Vitamine und andere Mikronährstoffe dazu kommen. Und das ist auch noch nicht alles. Der Patient muss seine Ernährung umstellen, was zur Folge hat, dass er viele Produkte, die er gewöhnt ist, nicht mehr im Supermarkt preiswert einkaufen kann, sondern auf Bio-Produkte (z.B. Tofu, weil Fleisch nicht erlaubt) umsteigen muss. In einer Praxis, wo einem Patienten nur maximal 15 Minuten zustehen und der Arzt dafür nur ein Trinkgeld bekommt, ist so etwas nicht unterzubringen. Viele Ärzte, die Borreliose-Kranke behandeln, machen dies aus o.g. Gründen nur noch privat.Darum ist der LB-Kranke, wenn er dann weiss, dass er eine Spät-Borrelose hat, gezwungen, privat einen Arzt aufzusuchen und diesen auch privat zu bezahlen.

Wenn unser Gesundheitssystem nicht bald grundlegend reformiert wird, driften wir langsam, aber todsicher auf ein System zu, in dem nur wer sich das leisten kann, der Krankheit angemessen behandelt wird. Statt durch gezielte Aufklärung über gesundheitserhaltende Maßnahmen, wie z.B. die Ergänzung der Nahrung durch natürliche Vitalstoffe werden uns diese zunehmend unzugänglich gemacht und damit der Pharma-Lobby die Macht über uns vollens in die Hand gegeben. Wir werden  abhängigkeit gemacht von syntentisch hergestellten überteuerten Stoffen, die unser Körper sowieso nicht richtig verwerten kann. Aber darüber habe ich mich an anerer Stelle schon aufgeregt... Trotzdem hier noch mal ein Link. Ein Politikum?

Und noch ein Link  10. Gesundheitspolitische Konsequenzen bitte diesen Abschnitt lesen!

 

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