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Therapie

es gibt viele Empfehlungen, wie eine Lyme-Krankeit zu behandeln ist, aber bisher keine allgemein gültige, die eine Heilung der Krankheit zur Folge hätte!

Einige Ärzte, die sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen gehen davon aus, dass eine Antibiodenkur von 10 bis 20 tagen auch bei einer länger bestehenden Infektion ausreichend ist, die anderen sind überzeugt, dass dies nicht ausreicht, um eine dauernde Heilung zu bewirken. Sie gehen sogar davon aus, dass die Borreliose nicht vollständig verschwindet und sehr langfristig bis dauerhaft behandelt werden muss.

Angesichts der Tatsache, dass der Erreger Einer Borreliose mit dem der Syphillis eng verwand ist, scheint mir dies auch logisch zu sein. Zumal die vielen Leidensgeschichten, die ich im Internet gefunden habe, auch darauf hindeuten. Zudem ist es wohl so, dass die Erreger nur in ihrer Teilungsphase zu vernichten sind und diese findet anscheinend alle 4 Wochen statt.

Trotzdem wird immer noch ohne wenn und aber die obligatorische 10 bis 20 Tage Antibiodenkur verordnet. Egal, in welchem Stadium sich die Krankheit befindet.Da habe ich ja mehr Chancen als Angeklagter. Da heisst es,  “im Zweifel FÜR den Angeklagten”! Bei der Behandlung eines Lyme-Kranken wird genau anders herum verfahren! Die Krankenkassen, die von unseren Beiträgen leben, üben Druck auf die Ärzte aus, um zu verhindern, dass er im Zweifel FÜR den Lyme-Kranken ist und enspechend behandelt. Der Kranke ist unter Umständen dazu verurteilt, sein Leben lang unter den schwerwiegenden Folgen dieser Infektion zu leiden. So sichert er auf Dauer die Arbeitsplätze in der Pharmaindustrie und dem Arzt einen Patienten....

Vielleicht ist es möglich, dass in der ersten frühen Phase der Krankheit eine einmalige Verordnung von bis zu 20 Tagen ausreichend ist, um die Krankheit zu verhindern. Wenn nach angemessener Zeit kontrolliert wird. Ich als Laie weiss es nicht und kann mir nur ganz intuitiv meine Meinung bilden. Die, die dieses Wissen meinen zu haben, sollten sich aber doch auch fragen, ob die “Anderen” nicht doch vielleicht Recht haben könnten, statt sie anzufeinden und ihre Integrität in Zweifel zu ziehen........

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, zu welchem Arzt und welcher Therapie er Vertrauen haben kann. Vor Allem aber sollte jeder die Verantwortung für sich nicht vollkommen einem Behandler übergeben, sondern sich auch selbst aktiv an seiner Heilung beteiligen. Das heisst, er sollte sich informieren und seine Ernährung auf die Bedürfnisse seines Körpers einstellen und ihn damit optimal  unterstützen.

Bezeichnend finde ich die Tatsache, dass Ärzte, die sich für einen größeren Spielraum der Verordnungsrichtlinien einsetzen oder wirkungsvollere Therapien erforschen, fast ausschließlich selbst betroffen sind.......

Traurig finde ich auch die Entwicklung, die sich im sozialpolitischen Bereich abzeichnet. Wer an einer solchen Krankheit leidet, wird damit von den Krankenkassen und weiteren Organen allein gelassen. Viele Ärzte sind gezwungen, Borreliose-Kranke nur noch privat zu behandeln, wenn sie neuere Therapieformen anwenden wollen, weil sie mit den “erlaubten” keine Erfolge erzielen können. Wer sich das nicht leisten kann, ist gezwungen, bei jeder Verschlechterung seines Zustandes zum Arzt zu gehen und sich auf konventionelle Art behandeln zu lassen oder von einem Spezialisten zum anderen “weitergereicht” zu werden, die aber alle nichts finden. Dann hat er irgendwann den “Stempel” der besagt, dass er depressiv ist und die Beschwerden rein psychisch bedingt sind. Einige nette Sätze in dieser Richtung habe ich mir auch schon anhöhren dürfen.

Da kann frau ja nur noch depressiev werden... ODER? Es ist für mich als Laien ja schon logisch nachvollziehbar, dass eine Krankheit, die durch einen Erreger, der eng mit dem der Syphilis verwand ist, auch ähnlich behandelt werden sollte.... Warum wird eine Syphilis kontinuierlich behandelt und eine Lyme.Borrelia nicht????

 

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